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Aus der Ortsgeschichte

Westheim kann auf eine wechselvolle Geschichte zurückblicken. Die erste urkundliche Erwähnung geht auf die Zeit um 700 n. Ch. zurück.

 

Im Jahre 777 beanspruchten sowohl die Bischöfe von Würzburg als auch die Äbte von Fulda das Dorf. Die Besitzverhältnisse wechselten in den folgenden Jahrhunderten weiter. 1234 verkauften Gottfried von Reichenbach und seine Gemahlin ihre Wittumsgüter in Westheim an das Hochstift Würzburg für 100 Silbermark. Graf Heinrich der Jüngere veräußerte einige Güter zu Westheim dem Kloster Freuenroth. Auch die Grafen Herrmann und Berthold von Henneberg verkauften ihre Rechte und Leute zu Westheim an Diez von Karsbach. Die Lage zwischen Fulda und Würzburg um das Dorf Westheim begann sich zuzuspitzen. 1508 wurde endlich ein Vertrag geschlossen und dieser legte u.a. fest:

“ Das Dorf Westheim soll halb würzburgisch, halb fuldisch seyn”.

Die Grenze, heute noch sichtbar am Geleitstein, verlief mitten durch das Dorf.

Bemerkenswert sind weiter die vielen jüdischen Bewohner von Westheim, Geschäfte, Schule, Männer- Frauenbad und eine Synagoge, deren Thoraschrein und weitere Gegenständen im Mainfränkischen Museum in Würzburg zu besichtigen sind, zeugten bis zum Beginn des zweiten Weltkrieges von einer intakten Gemeinschaft.


Das Wappen von Westheim zeigt Schlüssel und Schwert, die Symbole von Petrus und Paulus unseren Kirchenpatronen.

Am 1.Januar 1971 wird Westheim, Stadtteil von Hammelburg.

Heute leben in Westheim über 700 Einwohner.

In zehn Vereinen mit unterschiedlichen Interessengebieten bringen sich viele Bürger des Ortes ein.

 

 

Ein Videofilm über Westheim ist beim Film- und Fotoclub Westheim e.V.

in 97762 Hammelburg, Grenzstr. 16 für 19,- € erhältlich. Zuzüglich 2,- € bei Versand.

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