Home Bericht Jahreshauptversammlung
Wer Westheim kennt, der hat - zumindest aus der Ferne - auch die Längbergkapelle oberhalb der Ortschaft schon gesehen. Wer an ihr vorüber wandert erkennt schnell, dass ein Außenanstrich das Erscheinungsbild deutlich aufpäppeln würde. Kein Wunder also, dass das Bauwerk im Jahr seines 250. Geburtstages Diskussionsstoff bei der Jahreshauptver-sammlung des Gartenbauvereins Westheim im April 2004 lieferte.

Was Ortssprecher Klaus Erm allerdings an Fakten darbot, erfüllte die Zuhörer nicht mit Begeisterung. Bei der 1754 über einer Quelle errichteten Kapelle genügt ein Fassadenanstrich nicht, die Feuchtigkeit im Mauerwerk muss zuvor beseitigt werden. Und - wie in Zeiten leerer Kassen besonders problematisch - ist die Bezahlung der Maßnahme das größte Problem. Da das Westheimer Kleinod im Zuge der Säkularisation an die weltliche Herrschaft fiel, ist hierfür eigentlich die Stadt zuständig. Dieser obliegt jedoch nur die Sicherungspflicht, nicht die Pflicht zur Instandhaltung.
Wie sehr die Westheimer an der Längbergkapelle als einem Symbol ihres Ortsteils hängen, machte die z.T. heftig geführte Diskussion sehr deutlich. So bleibt nur zu hoffen, dass der, von Elfriede Wüscher liebevoll gepflegte und an die Grotte von Lourdes erinnernde Altarraum sich bald “in trockenen Wänden” befindet, damit auch unsere Kindeskinder und deren Nachkommen sich an einer schmucken Längbergkapelle erfreuen können.

Übrigens - für auswärtige Besucher des wirklich sehenswerten Orts der Marienverehrung:
Kerzen bitte in Form von “GRABLICHTERN” spenden (aus Brandschutzgründen)

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